A Reminiscent Drive - Mercy Street

“If Ravel was alive today, he’d be making albums like Mercy Street”.

(Mojo Magazine)

 

"You'll be hard pushed to find a better goodnight record this year"

(Muzik – review of Mercy Street)

 

„He gave us Balearic House along with reinvented electronic,

brought the British techno scene to its knees with Mercy Street.“

(Radio Hitec, The Netherlands)

 

+++English version+++

 
   
 

Als Jay Alanski seine ersten Top-10 Hits schrieb, war circa die Hälfte der heute aktiven Protagonisten in der elektronischen Musik noch gar nicht geboren. Nach zwei Jahrzehnten im Musikgeschäft unterschrieb er Mitte der Neunziger bei F Communications, dem bekannten Label von Laurent Garnier. Jay wollte eine Auszeit vom Hit-orientierten Mainstream-Musikbusiness nehmen und sich auf seine eher avantgardistischen Wurzeln besinnen. Das Ergebnis war grandios, und Eric Morand, Mitbegründer und Manager des mittlerweile nicht mehr bestehenden Labels, meinte Jahre später, MERCY STREET sei die beste Platte die F Communications je veröffentlicht hätte. Auch der Blog Future Vintage nannte es „eines der besten Alben der elektronischen Musik der Neunziger Jahre“. Natürlich muss man solche Äußerungen nicht auf die Goldwaage legen, doch die Wahrheit ist, dass dieses Album (und das darauf folgende AMBROSIA) eine ganze Generation von Fans und Musikern nachhaltig begeistert und beeinflusst hat. Jetzt wird es endlich wieder verfügbar und ist erstmals in allen wichtigen Download-Shops erhältlich. Damit bildet Mercy Street den Auftakt zu einer Reihe von Re-Releases der beinahe legendären EPs und Alben von A Reminiscent Drive, die ihren vorläufigen Höhepunkt in Form der Doppel-CD ZOOM BACK CAMERA – The Anthology finden wird – mit den größten Hits (darunter natürlich „Ambrosia“ und „N.Y.C. Dharma“) sowie vielen raren und einigen noch nie zuvor veröffentlichten Titeln aus dem Schaffen von Jay Alansky.

 

Ein deutscher Kritiker beschrieb es als Mischung aus „tanzbarem TripHop, leichtem Electro-Ambient, elegischem Lounge-Score, melancholischem Techno-Blues und avant-gardistischem Cinemascope-Pop.“ Doch keine dieser Beschreibungen wird dem einzigartigen, zeitlosen und wunderschönen Gesamtkunstwerk gerecht. Vielmehr machen diese Würdigungen deutlich, dass sich das Album mit seiner innovativen und besonderen Art nicht so leicht eingrenzen lässt. Was Jay Alanski dabei bewerkstelligt, vermutlich sogar ohne es darauf abzusehen, ist nicht weniger als die Darbietung kleiner musikalischer Modelle, die all das widerspiegeln, was des Künstlers Seelenleben bewegt und was ihn in seinem kulturellen Umfeld über all die Jahre hinweg inspiriert hat. Er lädt uns ein, seine eigene Neugier und seine schiere Verwunderung über den facettenreichen musikalischen Mikrokosmos von A Reminiscent Drive zu teilen.

 

Durch das Einstreuen von Minimal Music („Mercy Street“), das improvisierte und gelegentlich versponnene Klavier, das der Musik eines Keith Jarrett nicht unähnlich ist („Footprints“), das Einbinden historischer Reden (z.B. Martin Luther King), dunkler Atmosphären (vergleichbar etwa mit Boards of Canada) und höchst eleganten Electronica-Grooves mit einem dezenten Retrohauch (man höre auf die legendären Cowbell-Sounds der 808 in „Serenade“) gelingt Jay Alanski die Überquerung sämtlicher in den Neunzigern üblicher Genregrenzen von TripHop, Ambient, Lounge, Downtempo und Techno. Fünfzehn Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung hat das Album nichts von seinem Charme verloren. Es klingt vielmehr so, als ob die Zeit gerade mal aufgeholt hätte, was Jay Alansky ihr damals voraus hatte. An den verzaubernden Orten in diesen musikalischen Landschaften, die A Reminiscent Drive für uns angelegt hat, nichts verloren hätte. Stücke wie „N.Y.C. Dharma“, „New Jerusalem“, „Codes of Silence“ und „Serenade (to the sound of Peace)“ sind zu einem nicht unerheblichen Teil dafür verantwortlich, dass mein Label und Musikverlag peacelounge recordings, vor ziemlich genau zehn Jahren überhaupt entstand. Dieselbe Neugier, die Jay Alansky als Musiker, Fotograf und Filmemacher antreibt, ist auch immer der Motor für die Arbeit von peacelounge gewesen. 10 Jahre nachdem A Reminiscent Drive zum letzten Mal ein Stück Musik veröffentlicht hatte, ist Jay Alansky endlich wieder da, und es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre er Zuhause angekommen. Zum Abschluss möchte ich nochmals aus dem Future Vintage Blog zitieren: “Ich sagte es bereits, doch ich sage es gerne nochmal: Ich beneide jeden, der dieses Album zum ersten Mal hört.“

 

Christian Arndt (peacelounge rec)

 

Tracklist

 

01. Life Is Beautiful

02. Leg Show

03. N.Y.C. Dharma

04. Serenade (to the sound of peace)

05. The King And The Elephant

06. True Love...

07. Like Twins

08. Back To Morocco

09. Mercy St

10. Codes Of Silence

11. There's Always Somebody To Say You're Wrong

12. Footprints

13. Two Sides To Every Story

14. New Jerusalem

15. Dawn Man introducing I Want To Remember This Moment Always

16. Relief

 

Release Date: 30.03.2012

Format: Digital

Label: peacelounge recordings

Labelcode: 11784

Catalogue No: peal 065

EAN: 4260044591421

Distribution: Zebralution(digital)

 

 
 
 
 

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