Thomas Kessler - egolution

Die (Neu-)Entdeckung des Ambient Jazz

"Ein suggestiver Mix aus Ambient Music und World Beat" (Keyboards)

"Das ist der Sound, auf den wir insgeheim gewartet haben." (Style)


ENGLISH VERSION

 
  ORDER NOW  
 

Kesslers Explorationen in die Galaxien Ambient, Electro und Breakbeat komplettieren ein musikalisches Grundkonzept, das sich am besten mit dem Begriff 'Space Jazz' beschreiben lässt. Nicht umsonst wurde sein erstes Solo-Album on earth von einem Kritiker als "Geburt des Ambient Jazz" gefeiert, was für egolution dann eine Art Wiedergeburt bedeuten würde.

Jazz-Aficionados kennen ihn seit den späten Achtzigern als Bandleader der nach ihm benannten Thomas Kessler Group oder wurden 1995 von seinem formidablen Solo-Debüt On Earth überrascht. Weltmusikfans haben Thomas Kessler als Keyboarder der Dissidenten womöglich in Glastonbury oder bei anderen Großereignissen erlebt, Elektronikfreunde könnten ihn kürzlich mit der Formation Trance Groove auf den Bühnen verschiedener Clubs und Festivals gehört haben. Und einige wenige haben vielleicht von seiner Zusammenarbeit mit Ex-Kraftwerker und Mit-Düsseldorfer Wolfgang Flür (Yamo) erfahren. Aber selbst diejenigen, unter unseren geschätzten LeserInnnen, die Thomas Kessler noch nicht kennen, werden von seiner egolution auf eine phantastische Zeitreise zwischen Jazz, Electro, Ambient, Breakbeats und World Music geschickt.

In den zehn Jahren seit Erscherinen des Solo-Debüts hat seine Musik eine sprichwörtliche "Evolution" durchlaufen: Der Düsseldorfer hat sein "ego" einer kompletten klanglichen Runderneuerung unterzogen, soll heissen: Das Album aus dem Jahr 1998 wurde vom Künstler selbst neu gemastert und klanglich auf den aktuellen State of the Art gebracht. Hinzu kamen vier neue und sehr unterschiedliche Stücke, die andeuten, wie die damals begonnene Reise weitergeht.
Die klanglichen Essenzen sind zeitlos und assoziieren Urbanität: Schon beim Opener "Bonesong,Swampsong" prallen rauchzarte Jazz-Saxophone auf kühle vollsynthethische Filtersweeps. Fragmentarische Strings scheinen auf, nur um Sekunden später in die Nacht zu entschwinden. Sparsame, fast fragile Piano-Akzente schweben über entspannten Zeitlupen-Grooves. Hektische Uptempo-Loops treffen auf  erhabene Melodien von beinahe hymnischer Qualität. Bei "Boil", einem weiteren echten Highlight des Albums (zu dem der Frankfurter Musiker und Regisseur Naoki Kenji ein sehr schickes Video gedreht hat) erklingen indische Tablas und geisterhaftes Gebläse über einem sehr entspannten Downtempo-Groove.

Es würde zu weit führen und von eigenen Entdeckungen ablenken, wollten wir zu jedem Track eine verbal-akustische Bildbeschreibung liefern, nur soviel sei noch zum Entstehungsprozess der Stücke gesagt: Trotz ihrer ungeheuren Bandbreite entstanden die ersten acht der zwölf Tracks als Teil einer einzigen, monatelangen Studio-Klausurtagung, während die restlichen vier Stücke aus unterschiedlichen Anlässen und kreativen Phasen heraus entstanden. Am erstaunlichsten ist in dieser Hinsicht vielleicht "Divide by Zero", ein ursprünglich über 20 Minuten langer Track, der fürs Album als "Illicit Mix" auf schlanke acht Minuten gekürzt wurde: "DBZ" wirkt mit seinem langsamst pochenden Beat zunächst vollkommen hermetisch und karg. Lässt man sich aber auf den 'Trip' ein, so erschliessen sich allerhand spannende Klangerlebnisse, die nicht unbedingt  'Songcharakter', aber dennoch intensive und intime Wirkung entfalten. Auch die anderen neuen Stücke auf egolution passen gut ins ursprüngliche Konzept, das zwei sehr unterschiedliche künstlerische Qualitäten zu verbinden suchte: Der intuitiv rhythmische Ansatz des DJs, kombiniert mit dem musikalischen Verständnis des klassisch ausgebildeten Musikers. Seine Arbeit als Architekt und Interior Designer hilft ihm zweifellos dabei, aus so unterschiedlicher Zutaten wie klassischer Komposition, Jazz-Improvisation und digitalem Sound Design einen organischen 'Baukörper' zu schaffen.
 
Man hört förmlich das dezente, aber edle Ambiente seines Düsseldorfer Studios, das Kessler phasenweise nur verließ, um Live-Performances seiner Musik in unterschiedlichen Konstellationen zu absolvieren. Thomas weiß, dass seine egolution der "Freundschaft und musikalische Interaktion mit Musikern aus aller Welt" unendlich viel zu verdanken hat, obwohl jedes Instrument und jeder programmierte Beat auf dem Album ausschliesslich von ihm stammt. In seinen eigenen Worten ist egolution für Thomas Kessler:

"...ein Soundtrack für den Geist, der mit den Fantasien und der kreativen Energie des Hörers verknüpft werden will. Diese Idee von Intimität und Kommunikation ist eigentlich das, was meine Musik im Innersten zusammenhält."

 

Tracklist

 

01. bonesong, swampsong

02. boil

03. intensity / three colours

04. urban music, vol. 3

05. insomnia

06. ego

07. home

08. magellan

09. space #9

10. monkey drum

11. the pure jazz

12. divide by zero ./. illcit mix

 

 

Release Date: 08.08.2005

Label:  peacelounge recordings

Format: CD

Labelcode: LC 11784

Catalogue No: peal 012

EAN: 4260044590141

 

 
 
 
  DOWNLOAD from

Thomas Kessler - Egolution

Ich lad Musik. Bei Musicload.de

Beatport LLC