HARDKAUR - SUPAWOMAN

Vogue 04/2008 Bernd Skupin

 

HardKaur ist ein Wortspiel, bei dem die indisch-britische Rapperin einen Teil ihres Namens Taran Kaur Dhillon in den Begriff Hardcore einbaute. Genauso geschickt und elegant schleust sie auf dem Album "Supawoman" indische Bollywood- und Banghra-Sounds in ihren HipHop.

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WOM Magazin April 2008 (S. 28)

HardKaur
Supawoman
(Saregama/local media)

Gut, dass wir durch die Bollywood-Filmplakate vorgewarnt sind und das sprichwörtliche Buch nicht immer nach seinem Umschlag beurteilen. Dann nämlich wäre „Supawoman“, das Debüt von HardKaur, aufgrund seines Coverdesigns gleich ungehört in der Grabbelkiste gelandet. Was schade wäre, den die im englischen Birmingham, aufgewachsene indische Rapperin hat mit dem Kitsch so gar nichts zu tun, den das Albumdesign suggeriert. Ganz im Gegenteil: Über einen Mix aus Bhangra-, Bollywood- und HipHop-Beats fährt die 28-Jährige einen knallharten Rap-Kurs, der das Hinhören lohnenswerter macht als viele Bollywoodfilme das Hinsehen.

(Nico Cramer)