Green Empathy's drittes Album: vielfarbiger Soundtrack für digitale Nomaden

„Musikalisch bewegt sich Green Empathy zwischen sphärischen Elektrosounds, Down-Beat und Nu-Jazz.“ (Das Musikmagazin)

 
   
 

Daniel Voss war von Beginn an ein treuer Freund von peacelounge recordings – nicht nur als Gründungsmitglied von Weathertunes (deren Debüt-Album im Jahr 2001 als peal 001 erschien), er hat auch bereits zwei großartige Alben als Solo-Künstler veröffentlicht, nämlich Souvenirs (2007) und Touching Ground (2011). Also waren wir natürlich voller Vorfreude, als Daniel seinen lang erwarteten dritten Longplayer Nomads ankündigte.

 

Green Empathy ist durch zahlreiche Electronica- Ambient- und Lounge-Compilations bestens bekannt. Nicht nur in seinem Heimatland Deutschland, auch in Frankreich und in mehreren asiatischen Ländern werden der organisch-elektronische Klang und die poetisch-romantische Note in seiner Musik sehr geschätzt.

 

Nomen est Omen: Nomads ist sein bislang reifstes und weitgereistes Album. Es gibt nur wenige Kulturen der Welt, die Green Empathy noch nicht beschnuppert hat, und er hat sich mit den Jahren selbst in einen (digitalen) Nomaden verwandelt. Afrikanische Vibes fließen durch „Easy“, die uns an das äußerst erfolreiche Stück „Evening Flow“ von Souvenirs erinnern – jedoch mit einem Hauch von Kraftwerk im Hintergrund. Aber Nomaden leben nicht nur in der afrikanischen „Savanna“ oder der nordindischen Wüste, ein „Harlem City Nomad“ navigiert auch mit Stil und Eleganz durch urbane Landschaften des 21. Jahrhunderts. Wir bewegen uns weiter zu „Magic Places,“ und der Wind trägt indianische Gesänge an unsere hungrigen Ohren, gefolgt von Obertongesängen in „Under The Endless Sky“. Der Wind weht den Klang mongolischer Pferdekopfgeigen über die (instrumentalen) „Meadows“, gefolgt von einer 'flötischen' Reise zum "Amazon" mit einem Hauch von Bossa Nova. Wir bleiben in lateinamerikanischen Sphären: „A Fuera“ bedeutet „da draußen“ auf Spanisch, und Green Empathy verleitet uns, der Welt da draußen zuzuhören – eine lebendige bunte Landschaft voller Tierstimmen, Klavier- und weicher Gitarrenklänge. Nur Sekunden später werden wir von „Dancers From The Black Sea“ um die halbe Welt mitgenommen und tauchen in den Klang einer orientalischen Medina ein. Gleich darauf treffen wir „The Tourist“, einen ziemlich entspannten Kerl, der in einer afrokaribischen Hängematte chillt, bevor uns „Hulosan Mulu“ zurück auf den afrikanischen Kontinent führt, tanzend auf rotem, staubigem Boden. Zum Klang eines elektrischen Downtempo-Grooves setzen wir uns mit afrikanischen „Brothers“ zum Essen, Trinken und Geschichten erzählen ans Feuer, bevor wir uns auf eine lange, melancholische Wanderung zu den „Highlands“ begeben. Am Ende unserer faszinierenden Reise um die Welt finden wir endlich den Ort und die Zeit für „Contemplation“. Hier rollen die Beats langsam, sozusagen im Herzschlagtempo (62 BPM), wir kommen zur Ruhe und finden Zeit zur Kontemplation im buddhistischen Sinne des Wortes.

Genießt diese wunderbare Reise um die Welt in 63 Minuten – es lohnt sich!

 
 

Tracklisting & Biografie

 

Tracklisting

 

01 Savanna - 04:58

02 Easy - 04:29

03 Harlem City Nomad - 04:51

04 Magic Places - 04:56

05 Under The Endless Sky - 04:25

06 Meadows - 04:11

07 Amazon - 04:54

08 A Fuera - 04:34

09 Dancers From The Black Sea - 04:29

10 The Tourist - 04:11

11 Hulosan Mulu - 04:09

12 Brothers - 04:06

13 High Lands - 04:31

14 Contemplation - 04:46

 

 

written and composed by Daniel Voss-Green | published by ed. peacelounge c/o Melodie der Welt

performed & produced by Green Empathy | (p) & © 2014 peacelounge recordings LC 11784

 

Also available from peacelounge recordings:

 

Souvenirs (peal 024) - 2007

Touching Ground (peal 059) - 2011

 

Biografie: Daniel Voss ist ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten, ein gewiefter Genre-Pflücker, der sich aus den feinsten Elektronik-Musikstilen – von Lounge und Worldbeats über experimentellere Electronica bis hin zu Drum & Bass – ein nach Süden ausgerichtetes, kuscheliges Klangnest baut, in dem auch rein akustisch erzeugte Töne einen Platz finden. Der im Jahr 1977 in einer nordwestdeutschen Kleinstadt geborene Musiker beweist mit seinen digital wie auch analog generierten Tracks jene seltene Kombination aus Talent und Vielseitigkeit, die ihn lässig über alle Genregrenzen hinwegschweben lässt.

 

Als Kind einer Musikerfamilie und jüngerer Bruder von Roland Voss (Lemongrass, Jasmon) streift Daniel auf weichen Nomaden-Sohlen und mit wachen, interessierten Augen und Ohren durch Länder und über Kontinente. Green Empathy ist keine Band und auch kein simpler „Projektname“, sondern eine „Plattform, auf der sich musikalische Elemente aus den Bereichen Elektronik / Club / Lounge mit traditionellen Gesängen und Instrumenten aus verschiedenen Kulturen treffen können.“ Voss weiter: „ In dem Namen Green Empathy steckt ja „Empathie", also Einfühlungsvermögen. Das heißt, ich versuche verschiedenste Sichtweisen, wie sie auf dem gesamten Globus anzutreffen sind, von innen heraus zu betrachten und zu begreifen. Musik ist ein wunderbarer Schlüssel dazu, weil hier mit Gefühle, Bilder und Ästhetik über alle Sprachbarrieren hinaus transportiert werden können. Letztendlich ist es wie in der Natur: Alles zusammen betrachtet ergibt ein riesiges Orchester, und jeder Einzelne leistet einen unverzichtbaren Beitrag. Von sogenannten ‚hellsichtigen’ Menschen wird immer wieder berichtet, dass die Aura eines mitfühlenden Menschen in der Mitte grün sei - die Farbe des Herzens, der Verbundenheit mit dem Ganzen. Darum GREEN EMPATHY. In dem Namen steckt auch ein Aufruf zu mehr Frieden, Akzeptanz und Toleranz.“